Am Anfang nur eine Wiese
Den Sommer 2007 haben wir hauptsächlich damit verbracht Grundstücke zu suchen, oder fertige Häuser, oder Neubauten. Wir waren überhaupt nicht festgelegt und für alles offen. Einige der angeschauten Objekte übertrafen unsere schlimmsten Befürchtungen, einige hatten Potenzial, einige waren zu teuer oder zu feucht, zu weit außerhalb usw. Bis wir dann in Königswinter/Ittenbach fündig wurden. Das Grundstück war gepflegt, die Gegend ebenfalls. In Fußnähe befinden sich Bäcker, Fleischer, Buchladen, Obsthändler und Restaurants. Und der Straßenname ist ebenfalls sympathisch.
Anfang 2008
Im Januar hatten wir das Baustellengespräch. Wir dachten uns noch, was WIR da wohl sollten, der Plan war schließlich, dass die anderen für uns arbeiten. Pustekuchen. Am Ende hatten wir eine lange Liste, was noch von uns alles zu besorgen und organisieren wäre. Mitte Februar war dann aus der Wiese eine Baugrube geworden und Ende Februar stand der Keller.
Einzug
Mitte Mai haben wir unser Haus übernommen und uns an die Innendekoration gemacht. Wir mussten alle Kanten abkleben und vergipsen, die Laminatfußböden, streichen und tapezieren. Und die Küche einbauen. Jedenfalls war der Mai sehr anstrengend aber auch sehr spannend. Ende Mai sollte dann unser Umzugswagen kommen. Er kam auch, allerdings hatte der Fahrer Angst um sein Fahrzeug und traute sich nicht in unsere Straße rein. Das vorher ein Baukran hier war, der um einiges größer als sein LKW war, hat ihn nicht überzeugt. Karl-Jens hat ihn dann Meter für Meter reingelotst. Es war ein Großkampftag in unserer Straße: Umzugswagen, der Tiefbauer für die Eingangstreppe, ein anderer Tiefbauer für das Garagenfundament und die Telekom. Auf alle war Verlass, auch auf die Telekom, sie kam als einzige NICHT.
Ausichtslos
Unser zukünftiger Garten war jetzt eine ruinierte Wiese mit riesigen Erdhügeln. Wir haben immer versucht, es möglichst zu pflegen. Aber unser Rasenmäher ist für so ein Gelände einfach nicht geschaffen.
Terrasse
Das soll mal unsere Terrasse werden. Jetzt stehen hier ein paar gerettete Pflanzen und es ist alles furchtbar eng und provisorisch. Wir haben uns einen Bagger geliehen und Karl-Jens durfte ihn fahren. Ein Kindheitstraum wurde wahr. Er hat damit die Grundstruktur für die spätere Anlage gelegt. Da wir einen Hang bewohnen, mussten nach hinten noch 2 Höhenmeter überwunden werden. Wir haben sie in 2 Terrassen aufgeteilt.
Ein Anfang ist gemacht
Ende August kam dann unsere Tiefbauer nochmal und hat die zukünftige Fläche der Terrasse ausgeschachtet und planiert. Jetzt kann man es sich schon ganz gut vorstellen und das Grillen macht auch wieder Spaß. Wir haben dann noch auf der obersten Ebene Rasen angesät, unsere mitgebrachten Pflanzen eingesetzt und uns einen Hausbaum angeschafft. Mittlerweile ist Ende Oktober und wir mögen nicht mehr draußen arbeiten.
